Angesichts zunehmender Spannungen in der Nahostregion hat der französischen Staatsptäsident, Emmanuel Macron, sein Besuchsprogramm in der Region geändert und ist am Donnerstagabend überraschend in Saudi-Arabien eingetroffen.

Kurz nach seiner Ankunft in Riad kam Macron zu  Gesprächen mit dem saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman zusammen.

Im Kurznachrichtendienst Twitter  Macron schrieb dazu,  der Dialog mit seinen Gesprächspartnern diene dazu, dauerhaften Frieden zu schaffen.

Vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien sagte Frankreichs Staatschef  bei einer Pressekonferenz in Dubai, er werde in Riad  über den Iran, den Jemen und den Libanon sprechen. 

Macron wurde auch über die jüngsten Verhaftungen in Saudi-Arabien gefragt, es sei wichtig, eine „strukturierte Diskussion“ zu haben, „damit ich die vom Kronprinzen auf nationaler Ebene getroffenen Entscheidungen besser verstehe“.

Der 32-Jährige war mit Beginn der Verhaftungswelle zum Vorsitzenden eines neu geschaffenen Anti-Korruptions-Komitees mit weitreichenden Vollmachten ernannt worden.

Zu den Festgenommenen gehörten unter anderem der Milliardär und Großinvestor Al-Walid bin Talal und der Chef der Nationalgarde, Prinz Mutaib bin Abdullah.