Die hohe EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini hat am Montagabend mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi telefoniert.

Bei diesem Telefongespräch äußerte Mogherini sich besorgt über die Zusammenstöße zwischen den irakischen Regierungstruppen und den kurdischen Kräften und forderte Gespräche zur Lösung des Streits zwischen der Zentralregierung in Bagdad und der Autonomen Region Kurdistan.

Sie betonte wie wichtig es sei, Gewalt zu vermeiden und den Dialog zu suchen, um die Einheit und die langfristige Stabilität des Irak zu wahren und gleichzeitig die Bestimmungen der irakischen Verfassung aufrechtzuerhalten. 

Auch die Vereinten Nationen hatten zuvor "koordinierte Schritte" zur Herstellung von Ruhe und Frieden in der Provinz Kirkuk und den Dialog zwischen den irakischen Parteien zur Lösung des Konflikts gefordert.

Die irakischen Streitkräfte rückten am Montagfrüh in Kirkuk ein, um die Kontrolle über die ölreiche Provinz wieder in die Hand zu nehmen.