Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London bestätigte, dass die Stadt al-Raqqa, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Hochburg des IS in Syrien, unter die Kontrolle der kurdisch-syrischen Truppen gebracht wurde.

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte  gab bekannt, dass die Stadt Al-Raqqa am Dienstag vollständig aus der Hand der IS-Truppen befreit wurde.

Am Montag wurde berichtet, dass ungefähr 90 Prozent der Stadt al-Raqqa befreit worden seien, und sich nur noch rund 300 Terroristen in der Stadt, überwiegend im Stadion und im Krankenhaus, aufhalten.

Die Befreiung des Stadions und des Krankenhauses erfolgte dann am Dienstagmorgen.

Somit wurde die Stadt al-Raqqa, die sich die IS-Terroristen zur inoffiziellen Hauptstadt ihres selbsternannten „Kalifats“ gemacht hatten, aus der Hand der takfiristischen Terroristen befreit.

Die Demokratischen Kräfte Syriens, DKS, bestehend aus kurdischen und arabischen Kämpfern, hatten im Juni 2017 mit der Befreiung von al-Raqqa begonnen.

al-Raqqa war die erste Großstadt in Syrien, welche die IS-Terroristen im Januar 2014 erobert und später zur inoffiziellen Hauptstadt ihres selbsternannten „Kalifats der Schreckensherrschaft“ ernannt haben. Von Rakka aus plante der IS zudem Anschläge in der ganzen Welt.