Der Regierungsausschuss für nationale Sicherheit in Bagdad hat neue Sanktionen gegen die Kurdenregion im Nordirak bekannt gegeben und zugleich Klage gegen die Kurdenführer wegen des Setessionsreferendums angekündigt.

Zu den Sanktionen gehören laut der Webseite des Nachrichtensenders "rudaw"   die Kontrolle über die in  der Kurdenregion ansässigen Mobilfunkanbieter durch die Zentralregierung sowie die Verlegung des Sitzes aller  Unternehmen der Branche nach Bagdad . 

Der Ausschuss fordert zudem juristische Schritte gegen jene Staatsbedienste, die an dem Referendum  am 25. September des laufenden Jahres teilnahmen. Eine Liste von diesen Staatsbediensten wurde erstellt.

Das Referendumsergebnis ist nicht bindend, aber ermöglicht dem Chef der irakischen Kurdenregion, Masoud Barzani,  über die Abspaltung der Ölreichen Region mit Bagdad und den Nachbarländern in Verhandlung zu treten.